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TWIN Cup Awards am Nürburgring: Zwei Rennen, viele Preise und jede Menge Fahrspaß
Mit den TWIN Cup Awards stand am Nürburgring ein ganz besonderes Zusatz-Event für die TWIN-Cup-Familie auf dem Programm. Das Rennwochenende wurde bewusst außerhalb der regulären Meisterschaftswertung ausgetragen. Statt wichtiger Meisterschaftspunkte standen zwei spannende Rennen, der gemeinsame Spaß am Motorsport und zahlreiche attraktive Preise im Mittelpunkt.
Unter dem Motto „Zwei Rennen. Viele Preise. Jeder kann gewinnen!“ gingen insgesamt 22 Fahrerinnen und Fahrer an den Start und sorgten für ein erfreulich großes und abwechslungsreiches Starterfeld.
Friese sichert sich die Pole Position
Bereits im Qualifying zeigte sich, dass es an der Spitze eng werden würde. Paul Friese setzte auf seiner Honda CB750 Hornet mit 1:38,707 Minuten die Bestzeit und sicherte sich damit die Pole Position.
Andreas Enderle folgte auf Rang zwei, während Sascha Schoder die aus drei Fahrern bestehende erste Startreihe komplettierte. Thorben Komatowsky ging von Position vier ins Rennen.
Rennen 1: Drei Fahrer innerhalb von neun Zehntelsekunden
Das erste Rennen am Samstag entwickelte sich zu einem echten Krimi. Andreas Enderle, Sascha Schoder und Paul Friese kämpften bis zum Schluss um den Sieg.
Nach 13 Runden setzte sich Enderle durch und überquerte die Ziellinie gerade einmal 0,741 Sekunden vor Schoder. Friese folgte lediglich weitere 0,150 Sekunden dahinter auf Rang drei. Damit lagen die ersten drei Fahrer nach der kompletten Renndistanz innerhalb von nicht einmal neun Zehntelsekunden.
Auch die schnellste Rennrunde ging an Enderle, der mit 1:38,048 Minuten die Bestmarke setzte.
Rennen 2: Friese schlägt zurück
Am Sonntag drehte Paul Friese den Spieß um. Nach Rang drei am Vortag setzte sich der Honda-Pilot im zweiten Rennen an die Spitze und fuhr den Sieg ein.
Nach 13 Runden betrug sein Vorsprung auf Andreas Enderle 7,882 Sekunden. Dahinter ging es erneut eng zu: Sascha Schoder sicherte sich den dritten Platz, während Thorben Komatowsky unmittelbar dahinter als Vierter ins Ziel kam.
Friese unterstrich seine starke Vorstellung mit der schnellsten Rennrunde des zweiten Laufs in 1:37,607 Minuten.
Damit gab es beim TWIN Cup Awards-Wochenende zwei unterschiedliche Sieger: Andreas Enderle am Samstag und Paul Friese am Sonntag.
Queens of Speed: Langstädtler mit Doppelsieg
Auch beim TWIN Cup Awards-Wochenende durfte die Queens of Speed-Wertung nicht fehlen. Die zusätzliche Ladies-Wertung sorgte auch bei diesem Event außerhalb der Meisterschaft dafür, dass die Leistungen der Fahrerinnen entsprechend gewürdigt wurden.
Jessica Langstädtler erwischte dabei ein perfektes Wochenende und entschied die Queens-of-Speed-Wertung in beiden Rennen für sich. Zweite wurde jeweils Lisa-Marie Ruber, gefolgt von Vanessa Lükemann auf Rang drei.
Für Langstädtler gab es dabei besondere Unterstützung aus der Box: Timo Krüger, Führender der regulären TWIN-Cup-Meisterschaft, verzichtete beim nicht zur Meisterschaft zählenden Zusatz-Event selbst auf einen Start und sprang stattdessen als Mechaniker für seine Freundin Jessica Langstädtler ein.
Mit zwei Siegen in der Queens-of-Speed-Wertung verlief dieses Zusammenspiel durchaus erfolgreich: Langstädtler belegte in beiden Rennen zusätzlich Platz elf im Gesamtklassement.
TWIN Cup Awards: Nicht nur die Schnellsten gewinnen
Das Besondere am Nürburgring war jedoch, dass sich an diesem Wochenende nicht alles ausschließlich um die Platzierungen auf der Rennstrecke drehte.
Dank der großartigen Unterstützung unserer Partner und Sponsoren stand eine Vielzahl attraktiver Sachpreise zur Verfügung. Dazu gehörten unter anderem mehrere Pirelli-Reifensätze, MOTUL Schmiermittelpakete und Jacken, Teamkleidung, NOLAN-Visiere, ein NOLAN X-804 RR sowie Physio-Gutscheine von RPM u.v.m.
Neben den sportlichen Leistungen wurden damit auch besondere Leistungen, Geschichten und Momente rund um das Rennwochenende gewürdigt. Das Ziel war von Beginn an klar: Bei den TWIN Cup Awards sollten möglichst viele Teilnehmer die Chance haben, als Gewinner nach Hause zu fahren.
Die gemeinsame Award-Verleihung am Samstagabend bei der PS Track Events Hospitality bildete daher einen der Höhepunkte abseits der Rennstrecke und sorgte für einen gelungenen gemeinsamen Abschluss des Renntages.
Gelungenes Sonder-Event am Nürburgring
Die Kombination aus zwei Rennen, einem starken Starterfeld, der Queens-of-Speed-Wertung, zahlreichen Preisen und einem Rennwochenende ohne Meisterschaftsdruck machte die TWIN Cup Awards zu einem besonderen Termin der Saison 2026.
Der sportliche Ehrgeiz kam dabei keineswegs zu kurz – insbesondere der extrem knappe Dreikampf im ersten Rennen zeigte eindrucksvoll, dass auf der Strecke weiterhin um jeden Zentimeter gekämpft wurde.
Gleichzeitig stand das im Vordergrund, was den TWIN Cup seit vielen Jahren auszeichnet: gemeinsamer Spaß am Motorradsport, Zusammenhalt im Fahrerlager und spannende Rennen in familiärer Atmosphäre.
Nach dem besonderen Abstecher an den Nürburgring richtet sich der Blick nun wieder auf die reguläre TWIN-Cup-Meisterschaft und die noch ausstehenden Entscheidungen der Saison 2026.