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Pro Superstock 1000 am Nürburgring: Fröde und Zachmann sorgen für Spannung bis zur Ziellinie

Pro Superstock 1000 am Nürburgring: Fröde und Zachmann sorgen für Spannung bis zur Ziellinie

Die vierte Saisonstation der Pro Superstock 1000 führte Fahrer und Teams am vergangenen Wochenende auf den Nürburgring. Auf der 3,618 Kilometer langen Strecke entwickelte sich ein hochklassiges Rennwochenende, bei dem insbesondere Paul Fröde und Max Zachmann den Ton angaben.

Zachmann unterstrich dabei einmal mehr, dass ihm der Nürburgring besonders gut liegt. Bereits in den vergangenen Jahren zeigte die Startnummer 23 hier starke Leistungen – und auch 2026 sollte der BMW-Pilot wieder eine entscheidende Rolle spielen.

Zachmann setzt im Qualifying das erste Ausrufezeichen

Schon im Qualifying machte Max Zachmann deutlich, dass an diesem Wochenende mit ihm zu rechnen sein würde. Mit einer Zeit von 1:26,088 Minuten sicherte er sich die Pole Position.

Neben ihm komplettierten Max Jacobsen und Meisterschaftsleader Paul Fröde die aus drei Fahrern bestehende erste Startreihe. Sheridan Morais qualifizierte sich auf Position vier und führte damit die zweite Startreihe an.

Schreckmoment vor Rennen 1

Vor dem ersten Rennen sorgte ein unglücklicher Sturz von Nico Tücks im Warm-up für einen Schreckmoment. Tücks zog sich dabei Verletzungen zu und konnte anschließend nicht am Rennen teilnehmen. In der offiziellen Ergebnisliste wird er entsprechend als DNS geführt.

Der Zwischenfall führte zu einer Verzögerung im Ablauf vor dem eigentlichen Rennstart. Bevor es schließlich losging, absolvierte das Feld zwei zusätzliche Warm-up-Runden.

Wir wünschen Nico an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung.

Rennen 1: 20 Tausendstelsekunden entscheiden den Sieg

Nach der ungewöhnlichen Startphase entwickelte sich ein hochspannender erster Lauf. Paul Fröde und Max Zachmann lieferten sich einen sehenswerten Kampf um den Sieg und schenkten sich bis zur Zielflagge nichts.

Am Ende trennten die beiden gerade einmal 0,020 Sekunden: Fröde brachte seine Honda CBR1000RR-R hauchdünn vor Zachmann ins Ziel und sicherte sich damit weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Ouri Bikkems komplettierte als Dritter das Podium, während Sheridan Morais den ersten Lauf auf Platz vier beendete. Fröde setzte zudem mit 1:25,694 Minuten die schnellste Rennrunde.

Morais zeigte auch am Nürburgring erneut seinen Speed, hatte jedoch mit Traktionsproblemen zu kämpfen und konnte sein Potenzial dadurch nicht vollständig umsetzen.

Rennen 2: Zachmann dreht den Spieß um

Am Sonntag setzte sich das Duell an der Spitze fort – diesmal mit umgekehrtem Ausgang.

Max Zachmann bestätigte seine besondere Stärke auf dem Nürburgring und holte sich nach 15 Rennrunden den Sieg. Paul Fröde blieb bis zur Zielflagge unmittelbar an ihm dran. Lediglich 0,224 Sekunden trennten die beiden Kontrahenten im Ziel.

Sheridan Morais präsentierte sich ebenfalls stark und komplettierte auf seiner Ducati als Dritter das Podium. Zachmann setzte mit 1:25,976 Minuten zudem die schnellste Rennrunde des zweiten Laufs.

Damit teilten sich die beiden bestimmenden Fahrer des Wochenendes die Siege: Fröde gewann am Samstag, Zachmann schlug am Sonntag zurück.

Fröde mit komfortabler Führung vor dem Saisonfinale

Mit seinen beiden starken Ergebnissen am Nürburgring baute Paul Fröde seine Führung in der Pro Superstock 1000 weiter aus.

Vor dem letzten Rennwochenende führt Fröde die Meisterschaft mit 176 Punkten an. Dahinter folgen Sheridan Morais mit 139 Punkten und Max Zachmann mit 123 Punkten.

Damit richtet sich der Blick nun auf das Saisonfinale in Hockenheim vom 25. bis 27. September. Dort fallen die letzten Entscheidungen einer spannenden Pro-Superstock-1000-Saison.

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